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Lucha Canaria - Spiele der Guanchen

Der Kanarische Ringkampf auf Teneriffa

Der Lucha Canaria, der kanarische Ringkampf, eine sehr populäre Kampfsportart, wird auf allen kanarischen Inseln betrieben. Bereits die Guanchen, Ureinwohner Teneriffas,  haben diese Kampfsportart betrieben und die heutigen Einwohner der Kanaren, auch der Insel Teneriffa, haben diese Kampfsportart übernommen. Die Guanchen haben beim Lucha Canaria Streitigkeiten und Auseinandersetzungen ausgekämpft. Auch Landbesitz wurde von den Guanchen auf Teneriffa beim Lucha Canaria geregelt. Beim Kampf trugen sie Kriegsbemalung. Diese bekannte und beliebte Sportart auf Teneriffa wird auch in Venezuela und Kuba praktiziert.

Es gibt heute cirka 5.000 Luchaderos, die Ringer dieser Kampfsportart, in etwa 100 Vereinen auf allen kanarischen Inseln zusammen. Die Schulen dieser Kampfsportart werden gefördert. Diese Ringer, Luchaderos, tragen beim Kampf meistens weite T-Shirts und eine längere Hose, die sie bis zu den Oberschenkeln hoch krempeln. Die Ringer werden in 2 Mannschaften zu je 12 Ringkämpfern aufgeteilt. Jedes Paar kämpft in drei Runden. Eine Kampfrunde dauert höchstens 2 Minuten. Profikämpfe von den Kanarischen Inseln, wie Teneriffa, werden auch im regionalen Fernsehen öfters übertragen. Auf vielen Festen wird auch Lucha Canaria ausgetragen und findet bei der Bevölkerung hohes Interesse.                                                                                                                                                                   Die Luchaderos stehen im Kampf Schulter an Schulter und müssen den Gegner am aufgekrempelten Hosenbein fassen. Eine Kampfrunde dauert immer 2 Minuten. Eine Luchadero muss nun den Gegner mit einem anderen Körperteil, ausser seinen Füßen, zu Boden werfen. Durch das hohe Eigengewicht und geschickte Griffe wird der Ringkampf meistens entschieden. Schlagen und treten ist verboten. Sobald ein Ringkämpfer den Ringplatz, genannt Terrero,  mehrfach mit einem anderen Körperteil als mit seinen Füssen berührt, hat der Ringer verloren und der Kampf ist zu Ende. Der Ring-Kampfplatz, genant Terrero, ist rund und hat einen Durchmesser von 10 Metern und ist mit Sand belegt um stärkere Verletzungen zu vermeiden.

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