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Alte Bräuche und Traditionen auf der Kanaren Insel Teneriffa
Teneriffa ist bekannt für seine alten Bräuche und Traditionen. Der Urlauber und natürlich auch alle Einheimischen, die an diesen Festlichkeiten teilnehmen, haben bei diesen Ereignissen viel Spaß. Zu den Bräuchen und Traditionen auf Teneriffa gehören unter anderem das kanarische Ringen (Lucha Canaria) sowie das Stockspiel. So feiern ebenfalls viele Dörfer auf Teneriffa Feste in ihren eigenen Trachten. Festtagszüge, sogenannte Romerias, sind ein absolutes Erlebnis in den Dörfern und kleinen Orten auf Teneriffa.
Das Ziegenbaden auf Teneriffa
Lucha Canaria auf Teneriffa
Stockspiel auf Teneriffa - auch genannt Juego del palo. Diese Sportart zählt ebenfalls zu den alten Bräuche, die Ureinwohner, Guanchen, haben diese Sportart bereits betrieben. Zur Zeit der Guanchen hatten die Hirten immer Stöcke dabei und konnten sich damit immer gut verteidigen. Sie wurde dann im Laufe der Jahre weiter entwickelt. Wie beim Fechten stehen sich 2 Sportler gegenüber und müssen den Stock, der zwischen 120 cm und 180 cm lang ist, mit beiden Händen festhalten und den Gegner an bestimmten Körperstellen treffen, jedoch ohne diesen zu verletzen. Daher sind die Spieler auch nicht geschützt. Das Stockspiel, Juego del palos, wird an vielen Schulen auf Teneriffa unterrichtet. Das Spiel erfordert viel Geschicklichkeit und Ausgeglichenheit. Unter dem Diktator Franco war das Stockspiel, Juego del palo, verboten. Die Einwohner betrieben das Spiel heimlich. Francisco Franco, spanischer General und Diktator, war Staatschef Spaniens von 1939 bis zu seinem Tod im Jahre 1975. |